
4. Ventrikel
4. Ventrikel
von lat. ventriculus = „kleine Kammer“ und quartus = „vierter“
Der vierte Ventrikel ist ein unpaarer Liquorraum zwischen Kleinhirn, Pons und Medulla oblongata. Er verbindet den dritten Ventrikel über den Aquaeductus mesencephali und leitet den Liquor über die Aperturae mediana und laterales in den Subarachnoidalraum weiter.
Weitere Begriffserklärungen
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Myokarditis
Myokarditis
von griech. mys = ‚Muskel‘, kardia = ‚Herz‘ und -itis = ‚Entzündung‘Myokarditis bezeichnet eine entzündliche Erkrankung des Herzmuskels, die durch Infektionen, Autoimmunprozesse oder Toxine verursacht werden kann. Klinisch zeigt sie sich variabel, von asymptomatischen Verläufen bis zu Herzinsuffizienz oder Rhythmusstörungen.
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Vena portae
Vena portae
Synonym: Pfortader, von lat. vena = ‚Vene‘ und porta = ‚Tor‘Die Vena portae sammelt nährstoffreiches Blut aus dem Magen-Darm-Trakt, der Milz und der Bauchspeicheldrüse und leitet es zur Leber. Dort erfolgt die Stoffwechselverarbeitung, bevor das Blut über die Lebervenen in den systemischen Kreislauf gelangt.
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Body-Mass-Index
Body-Mass-Index (BMI)
von engl. body = „Körper“, mass = „Masse“ und lat. index = „Anzeiger“Der Body-Mass-Index ist eine Maßzahl zur Beurteilung des Körpergewichts in Relation zur Körpergröße. Er wird berechnet, indem das Körpergewicht (in kg) durch das Quadrat der Körpergröße (in m²) geteilt wird. Ein BMI von 18,5–24,9 gilt als normal, Werte darunter deuten auf Untergewicht, darüber auf Übergewicht oder Adipositas hin.
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Portalfelder
Portalfeld
von lat. porta = ‚Tor‘ und fundus = ‚Grund, Feld‘Das Portalfeld ist eine bindegewebige Struktur in der Leber, die jeweils an den Ecken der Leberläppchen liegt und die Glisson-Trias enthält: einen Ast der Vena portae, einen Ast der Arteria hepatica propria und einen Gallengang. Es spielt eine zentrale Rolle in der Blutversorgung und dem Galletransport der Leber.
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Urobilinogen
Urobilinogen
von griech. ouron = ‚Harn‘, lat. bilis = ‚Galle‘ und gen = ‚erzeugend‘Urobilinogen ist ein Abbauprodukt von Bilirubin, das im Darm durch Bakterien entsteht und teilweise über den Urin ausgeschieden wird. Erhöhte oder erniedrigte Werte können auf Lebererkrankungen, Hämolyse oder Störungen des Galleflusses hinweisen.
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Serumeisen
Serumeisen
von lat. serum = ‚Molke‘ und ferrum = ‚Eisen‘Serumeisen bezeichnet die Konzentration von Eisen im Blutserum, das größtenteils an Transferrin gebunden ist. Es dient als diagnostischer Parameter zur Beurteilung des Eisenstoffwechsels und spielt eine Rolle bei der Abklärung von Anämien, Eisenmangel oder Eisenüberladung.
