Ein Glossar als Nachschlagewerk für Begriffe

1. HT

1. Herzton (1. HT)
Synonym: Anspannungston, von griech. kardia = „Herz“ und altgriech. tónos = „Spannung, Ton“

Der 1. Herzton entsteht zu Beginn der Systole durch die Anspannung der Ventrikelmuskulatur und den Schluss der AV-Klappen (Mitralklappe und Trikuspidalklappe). Er ist tief und dumpf und wird als Anspannungston bezeichnet.

  • somatisches Syndrom

    Somatisches Syndrom
    von griech. sōma = „Körper“

    Das somatische Syndrom umfasst körperbezogene Symptome bei Depression, wie Früherwachen, Appetit- und Libidoverlust, morgendliches Stimmungstief und Anhedonie. Es gilt als Hinweis auf eine endogene Depression.

  • Offene Fraktur

    Offene Fraktur
    von mittelhochdt. offen = ‚nicht geschlossen‘ und lat. fractura = ‚Bruch‘

    Eine offene Fraktur ist ein Knochenbruch, bei dem die Haut über der Frakturstelle verletzt ist, sodass der Knochen direkten Kontakt zur Außenwelt hat. Sie birgt ein hohes Infektionsrisiko und erfordert meist eine chirurgische Versorgung mit Wundreinigung, Stabilisierung und Antibiotikaprophylaxe.

  • Alpha-Motoneuron

    Alpha-Motoneuron
    von griech. alpha = ‚erster‘ und lat. motor = ‚Beweger‘

    Alpha-Motoneurone sind große motorische Nervenzellen im Vorderhorn des Rückenmarks, die die Skelettmuskulatur innervieren. Sie leiten efferente Impulse über die ventralen Wurzeln zu den Muskelfasern und steuern deren Kontraktion, wodurch gezielte Bewegungen und Muskeltonus ermöglicht werden.

  • Efferenzen

    Efferenz
    von lat. efferre = „heraustragen, wegführen“

    Efferenz bezeichnet die Leitung von Nervenimpulsen vom zentralen Nervensystem zu Muskeln oder Drüsen. Sie ist essenziell für motorische Steuerung und vegetative Körperfunktionen.

  • Epididymitis

    Epididymitis
    von griech. epi = ‚auf‘, didymos = ‚Zwilling‘ (hier Hoden) und -itis = ‚Entzündung‘

    Die Epididymitis ist eine Entzündung des Nebenhodens, die häufig durch aufsteigende Infektionen aus den Harnwegen oder sexuell übertragbare Erreger verursacht wird. Typische Symptome sind Schmerzen und Schwellung des betroffenen Nebenhodens, oft begleitet von Fieber, und die Therapie umfasst Antibiotika sowie schmerzlindernde Maßnahmen.

  • Duodenum

    Duodenum
    Synonym: Zwölffingerdarm, von lat. duodeni = „zwölf jeweils“ (bezieht sich auf die Länge von etwa zwölf Fingerbreiten)

    Das Duodenum ist der erste Abschnitt des Dünndarms und schließt sich direkt an den Magen an. Es ist der Ort, an dem Magensäure neutralisiert und Verdauungsenzyme aus Bauchspeicheldrüse und Galle hinzugefügt werden, um die Nährstoffverdauung einzuleiten.