
Glossar
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ABI
Ankle-Brachial-Index (ABI)
von englisch ankle = ‚Knöchel‘, brachial = ‚den Arm betreffend‘ und index = ‚Index‘Der Ankle-Brachial-Index, auch Knöchel-Arm-Index genannt, ist ein diagnostischer Wert, der das Verhältnis des systolischen Blutdrucks am Knöchel zum systolischen Blutdruck am Oberarm angibt. Ein normaler ABI liegt zwischen 0,9 und 1,3. Werte unter 0,9 deuten auf eine periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK) hin, während Werte über 1,3 auf eine Mediasklerose mit starrer Gefäßwand hindeuten können.
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Aborte
Abort
von lat. aboriri = ‚verloren gehen‘Ein Abort ist die spontane Beendigung einer Schwangerschaft vor der 24. Schwangerschaftswoche oder bei einem Gewicht des Fetus unter 500 g. Ursachen können genetische Störungen, Infektionen oder hormonelle Ungleichgewichte sein.
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absolute Arrhythmie
Absolute Arrhythmie
von lat. absolutus = ‚vollständig‘ und griech. arrhythmia = ‚Unregelmäßigkeit‘Die absolute Arrhythmie ist eine Form des Vorhofflimmerns, bei der die Überleitung der Vorhofimpulse auf die Kammern völlig unregelmäßig erfolgt. Dies führt zu einer unregelmäßigen, meist beschleunigten Herzfrequenz und erhöht das Risiko für Thromboembolien, insbesondere Schlaganfälle.
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Abszesse
Abszesse
von lat. abscedere = „sich entfernen“Abszesse sind abgekapselte Eiteransammlungen im Gewebe, die durch eine Infektion mit Bakterien, meist Staphylokokken, entstehen. Sie sind von einer Membran umgeben und können Schmerzen, Rötung, Schwellung sowie systemische Entzündungszeichen verursachen.
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Abszessen
Abszesse
von lat. abscedere = „sich entfernen“Abszesse sind abgekapselte Eiteransammlungen im Gewebe, die durch eine Infektion mit Bakterien, meist Staphylokokken, entstehen. Sie sind von einer Membran umgeben und können Schmerzen, Rötung, Schwellung sowie systemische Entzündungszeichen verursachen.
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ACE
ACE
Abkürzung für Angiotensin-konvertierendes EnzymDas ACE ist ein Enzym, das Angiotensin I in das aktive Angiotensin II umwandelt. Es spielt eine zentrale Rolle im Renin-Angiotensin-Aldosteron-System (RAAS), da Angiotensin II die Blutgefäße verengt, die Aldosteronfreisetzung stimuliert und so den Blutdruck erhöht.
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Acetabulum
Acetabulum
von lat. acetabulum = „Essigschälchen“ (aufgrund der schalenförmigen Form)Das Acetabulum ist die Hüftgelenkspfanne des Beckens, in der der Kopf des Oberschenkelknochens (Femur) liegt. Es bildet zusammen mit diesem den Hüftgelenkskopf ein Nussgelenk und sorgt für Stabilität sowie Beweglichkeit des Hüftgelenks.
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Acetaldehyd
Acetaldehyd
von lat. acetum = „Essig“ und arab. al-kuḥl = „feines Pulver“ (später für Alkohol)Acetaldehyd ist ein Zwischenprodukt des Alkoholabbaus, das durch die Alkoholdehydrogenase (ADH) aus Ethanol entsteht und von der Aldehyddehydrogenase (ALDH) weiter zu Essigsäure abgebaut wird. Es ist toxisch, trägt zu den schädlichen Wirkungen von Alkohol bei und verursacht Symptome wie Kopfschmerzen und Übelkeit.
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Acetyl-CoA
Acetyl-CoA
von lat. acetum = ‚Essig‘ und CoA = ‚Coenzym A‘Acetyl-CoA ist ein zentrales Molekül im Stoffwechsel, das als Zwischenprodukt bei der Kohlenhydrat-, Fett- und Aminosäureoxidation entsteht. Es dient als Ausgangsstoff für den Citratzyklus, die Fettsäuresynthese und die Ketogenese. Durch die Übertragung seiner Acetylgruppe auf Oxalacetat initiiert es den Citratzyklus zur Energiegewinnung in den Mitochondrien.
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Acetylcholin
Acetylcholin
von Acetat (Essigsäure) und CholinAcetylcholin ist ein Neurotransmitter, der im zentralen und peripheren Nervensystem vorkommt. Es überträgt Signale zwischen Nervenzellen und von Nerven auf Muskeln, insbesondere an der neuromuskulären Endplatte, wo es Muskelkontraktionen auslöst. Im vegetativen Nervensystem vermittelt es die Reizübertragung im parasympathischen System. Nach seiner Freisetzung wird Acetylcholin durch das Enzym Acetylcholinesterase rasch in Cholin und Essigsäure abgebaut, wodurch seine Wirkung beendet wird.
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Acetylcholin
Acetylcholin
von griech. acetum = ‚Essig‘, yl = chemische Bindung und chole = ‚Galle‘ (bezogen auf Cholin)Das Acetylcholin ist ein Neurotransmitter, der an Synapsen des peripheren und zentralen Nervensystems wirkt, insbesondere an motorischen Endplatten. Es spielt eine zentrale Rolle bei Muskelkontraktionen, der Parasympathikusaktivität und kognitiven Funktionen.
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Acetylsalicylsäure
Acetylsalicylsäure (ASS)
von lat. acetylum = „Essigsäure“, salix = „Weide“ und acidum = „Säure“ASS ist ein nichtsteroidales Antirheumatikum (NSAR) mit schmerzlindernden, entzündungshemmenden und fiebersenkenden Eigenschaften. In niedriger Dosierung hemmt es die Thrombozytenaggregation durch irreversible Blockade der Cyclooxygenase-1 (COX-1) und wird zur Thromboseprophylaxe eingesetzt.
