Ein Glossar als Nachschlagewerk für Begriffe

Glossar

  • 1. Herzton

    1. Herzton (1. HT)
    Synonym: Anspannungston, von griech. kardia = „Herz“ und altgriech. tónos = „Spannung, Ton“

    Der 1. Herzton entsteht zu Beginn der Systole durch die Anspannung der Ventrikelmuskulatur und den Schluss der AV-Klappen (Mitralklappe und Trikuspidalklappe). Er ist tief und dumpf und wird als Anspannungston bezeichnet.

  • 1. HT

    1. Herzton (1. HT)
    Synonym: Anspannungston, von griech. kardia = „Herz“ und altgriech. tónos = „Spannung, Ton“

    Der 1. Herzton entsteht zu Beginn der Systole durch die Anspannung der Ventrikelmuskulatur und den Schluss der AV-Klappen (Mitralklappe und Trikuspidalklappe). Er ist tief und dumpf und wird als Anspannungston bezeichnet.

  • 2-Phasen-Ekzem

    2-Phasen-Ekzem
    von lat. secunda = ‚zweite‘ und griech. ekzein = ‚aufkochen‘

    Ein 2-Phasen-Ekzem entwickelt sich in zwei Schritten: Zuerst entsteht durch wiederholte Einwirkung schwacher Reizstoffe ein kumulativ-subtoxisches Kontaktekzem, das die Hautbarriere schädigt. In der zweiten Phase kann diese geschädigte Haut leichter Allergene aufnehmen, was zu einem allergischen Kontaktekzem führt.

  • 2. Herzton

    2. Herzton (2. HT)
    Synonym: Klappenschlusston, von griech. kardia = „Herz“ und altgriech. tónos = „Spannung, Ton“

    Der 2. Herzton entsteht zu Beginn der Diastole durch den Verschluss der Aorten- und Pulmonalklappe. Er ist kürzer und heller als der 1. Herzton und wird als Klappenschlusston bezeichnet.

  • 2. HT

    2. Herzton (2. HT)
    Synonym: Klappenschlusston, von griech. kardia = „Herz“ und altgriech. tónos = „Spannung, Ton“

    Der 2. Herzton entsteht zu Beginn der Diastole durch den Verschluss der Aorten- und Pulmonalklappe. Er ist kürzer und heller als der 1. Herzton und wird als Klappenschlusston bezeichnet.

  • 3. Ventrikel

    3. Ventrikel
    von lat. ventriculus = „kleine Kammer“

    Der dritte Ventrikel ist ein unpaarer Liquorraum in der Mittellinie des Zwischenhirns. Er verbindet die Seitenventrikel über die Foramina interventricularia (Monroi) und steht über den Aquaeductus mesencephali mit dem vierten Ventrikel in Verbindung.

  • 4. Ventrikel

    4. Ventrikel
    von lat. ventriculus = „kleine Kammer“ und quartus = „vierter“

    Der vierte Ventrikel ist ein unpaarer Liquorraum zwischen Kleinhirn, Pons und Medulla oblongata. Er verbindet den dritten Ventrikel über den Aquaeductus mesencephali und leitet den Liquor über die Aperturae mediana und laterales in den Subarachnoidalraum weiter.

  • 9er-Regel nach Wallace

    9er-Regel nach Wallace
    benannt nach dem britischen Chirurgen Alexander Wallace

    Die 9er-Regel ist ein Schema zur Abschätzung der verbrannten Körperoberfläche bei Erwachsenen, wobei Körperregionen in Vielfachen von 9 % eingeteilt werden (z. B. Kopf 9 %, Arm je 9 %, Bein je 18 %, Rumpf vorne/hinten je 18 %). Sie dient der schnellen Einschätzung des Verbrennungsausmaßes für Therapieentscheidungen.

  • A-Zellen

    A-Zellen
    Synonym: Alpha-Zellen 

    A-Zellen sind endokrine Zellen der Langerhans-Inseln in der Bauchspeicheldrüse, die das Hormon Glukagon produzieren. Glukagon erhöht den Blutzuckerspiegel, indem es die Glykogenolyse und Glukoneogenese in der Leber stimuliert, und wirkt somit als Gegenspieler von Insulin.

  • A. carotis communis

    Arteria carotis communis
    von lat. arteria = „Schlagader“, carotis = „Betäubung“ und communis = „gemeinsam“

    Die Arteria carotis communis ist die gemeinsame Halsschlagader, die sich beidseits des Halses befindet und in die Arteria carotis interna und externa aufzweigt. Sie versorgt Kopf und Gehirn mit sauerstoffreichem Blut.

  • A. carotis externa

    Arteria carotis externa
    von lat. arteria = „Schlagader“, carotis = „Betäubung“ und externa = „äußerer“

    Die Arteria carotis externa entspringt der Arteria carotis communis und versorgt die äußeren Kopfstrukturen, einschließlich Gesicht, Kaumuskulatur und Schädeldecke, mit Blut. Sie gibt mehrere Äste ab, darunter die Arteria facialis, Arteria temporalis superficialis und Arteria maxillaris.

  • A. carotis interna

    Arteria carotis interna
    von lat. arteria = „Schlagader“, carotis = „Betäubung“ und interna = „innerer“

    Die Arteria carotis interna entspringt der Arteria carotis communis und versorgt das Gehirn, das Auge und Teile des Gesichts mit Blut. Sie tritt durch den Canalis caroticus in die Schädelhöhle ein und bildet einen Teil des Circulus Willisii.